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Unternehmen und ihre Symptome Über den Einsatz von Methoden der klinischen Psychologie im Rahmen eines betrieblichen Verbesserungsprozesses
Spricht man mit erfahrenen KVP-Beratern, so vertreten diese heutzutage eher selten die Auffassung, der wichtigste Faktor für einen erfolgreichen Prozess kontinuierlicher Verbesserung (KVP) sei die Wahl einer bestimmten Methode. Vielmehr scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass der Erfolg bzw. Misserfolg eines KVPs ganz wesentlich darauf basiert, wie im Rahmen eines Verbesserungsprozesses Mitarbeiter begleitet werden: beim Finden von Verbesserungsideen, beim Ausarbeiten konkreter Lösungsansätze und im Einzelfall auch beim Umsetzen selbiger. Diese Begleitung im Idealfall von dafür ausgebildeten hausinternen Moderatoren geleistet hat einiges mit Methoden der klinischen Psychologie gemeinsam, genauer: mit Gesprächstherapie. Mit diesem Beitrag möchte ich Parallelen von KVP-Workshops und Gesprächstherapien herausarbeiten und so dazu anregen, bei der Ausbildung von Prozessbegleitern neben dem Vermitteln passender Verbesserungsmethoden stärker auch das Herausbilden von Moderationskompetenz zu fokussieren.
Seiten 108 - 111
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZUbdigital.de/ZUB.03.2009.108
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